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A1-Bescheinigung, Compliance und Umsetzung der neuen EU-Richtlinien (Online-Seminar)

Die rechtssichere Gestaltung von längerfristig geplanten Mitarbeitereinsätzen ist heutzutage bei den meisten Personalverantwortlichen international tätiger Unternehmen fester Bestandteil. Anders hingegen sieht es bei kurzfristigen „Dienstreisen“ aus. Aber auch hier gelten die Rahmenbedingungen für grenzüberschreitende Mitarbeitereinsätze innerhalb der EU und des EWR (Entsenderichtlinie 96/71/EG). Diese zielt insbesondere darauf ab, einen ausreichenden Schutz für den entsandten Arbeitnehmer sicherzustellen. Entsandte Arbeitnehmer können sich demnach auf eine Reihe von zentralen Rechten, aber auch Pflichten, berufen, die im Aufnahmemitgliedsstaat gelten.

Länderspezifische Regelungen

Um überprüfen zu können, ob die Vorschriften der Entsenderichtline eingehalten werden, haben die Mitgliedsstaaten die Meldepflicht eingeführt, die inzwischen von nahezu allen Ländern umgesetzt wurde. Das größte Problem dabei: Die einzelnen Meldeverfahren variieren von Staat zu Staat genauso wie die zuständigen Behörden.
Angesichts dieser unterschiedlichen länderspezifischen Anforderungen und Vorgaben bringen daher die Meldepflichten innerhalb der EU und des EWR einen besonderen Verwaltungsaufwand mit sich, der Personalabteilungen gerade bei kurzfristigen „Dienstreisen“ vor Herausforderungen stellt. Das beginnt in der Regel schon mit der Beantwortung der Fragen, welche „Dienstreise“ meldepflichtig ist und bei welcher Behörde die Meldung erfolgen muss.

Erhöhte Haftungsrisiken

Aufgrund großer Aktualität dieses Themas und der politischen Entwicklung innerhalb der EU sowie damit verbundener Verschärfungen der bestehenden Regelungen, drohen immer häufiger Kontrollen verschiedener (Tochter-)Unternehmen im Ausland sowie internationaler Projekte durch speziell dafür eingerichtete Aufsichtsbehörden.
Verstößt ein Unternehmen gegen die Meldepflichten, riskiert es unter anderem eine hohe Geldstrafe. Weitaus schlimmer als diese Geldbußen trifft ein Unternehmen der Ausschluss von der Marktteilnahme im Gastland, welcher bei wiederholt pflichtwidrigem Verhalten drohen kann und eine Einschränkung des globalen Handelns und des weltweiten Umsatzes bedeutet. Solche Einbußen können dabei ebenfalls aufgrund des Reputationsverlustes bei Auftraggebern im Gastland entstehen.

In unserem Online-Seminar zeigen wir Global-Mobility- und Travel-Managern sowie Personalern unterschiedliche Verwaltungsanforderungen ausgewählter Länder auf und vermitteln, wie Geschäftsreisen sowie Montage- und Projekteinsätze innerhalb des Unternehmens gestaltet werden können, sodass sowohl aktuelle und zukünftige unternehmerische Ziele sanktionsfrei erreicht als auch die Compliance-Anforderungen der bereisten Länder erfüllt werden können.

Infos und Anmeldung

  • Termin: Donnerstag, 06.05.2021
  • 9 bis 12 Uhr sowie 13 bis 16 Uhr
  • Kosten: 390,00 EUR

Interessierte können sich bei Andrea Funke per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder Telefon (+49-40-30 68 74-46) anmelden. Nach Zustellung der Rechnung erhalten die Teilnehmer einen Teilnahme-Link. Die Installation einer Software ist für das Online-Seminar nicht notwendig.

Donnerstag, 06.05.2021
9 - 12 sowie 13 - 16 Uhr

Teilnahmegebühr
390 Euro

Infos und Anmeldung
Andrea Funke
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
+49-40-30 68 74-46